Fullmoonstar[OOC]: Also die Gruppe hatte Scrumper weiter mit Fragen gelöchert, wärend Nazir, Agro und Moony auch zum Rest der Gruppe gekommen sind. Die anderen stellten eher allgemeine Fragen zu Scrumpers Rudel, seiner Herkunft und ob er den Wald und andere Wölfe in der Nähe kennen würde. Nazir hatte dann den Plan ihn zu fragen, ob er etwas über die Doomsday wüsste oder zumindest deren Flugrichtung beobachtet hatte. Als Scrumper Nazirs Dogtags sah, steigerte er sich allerdings in Wut und Angst hinein und beschuldigte Nazir als "einen der Mörder". Das Rudel war zunächst ziemlich geschockt ´über diese schwere Anschuldigung. Nazir versuchte darauf hin sich zu erklären. Allerdings war auch ein großer Teil des Rudels dafür, dass sich Scrumper rechtfertigen müsse. Er steigerte sich weiter und weiter in seine Erinnerungen, bis er schließlich zu röcheln begann und zusammenbrach. Nach Atem ringend kamen ihm noch ein paar Worte über den Fang...er wollte nicht allein sterben. Ein Teil des Rudels ging daraufhin zu ihm und legte sich an den sterbenden Alten, was Moony extrem störte und worauf hin er besonders Revy hart anfuhr, da sie gefordert hatte Scrumper solle sich rechtfertigen. Während Nazir weiter versucht seine Situation zu erklären und den anderen seine Vergangenheit nahe zu bringen, haucht Scrumper seinen letzen Atem aus.

WZ SL: [Wald: Noch ein paar Mal kratzten Scrumpers Läufe über den aufgewühlten Waldboden unter ihm, als seine Zunge ihm schon aus dem Maul hing und sich blau zu verfärben begann. Wenn er die Worte der Wölfe um ihn hörte oder ihre Annäherung wahrnahm, so reagierte er nicht auf sie, als sein leerer Blick den Fokus für diese Welt endgültig verlor und sich schließlich nur noch das fahle Licht des stillen Mondes tot in ihnen brach. 
Noch immer stand Agro schweigend da – noch immer stand sein Fell wie spitze Nadeln von seinem Körper ab. Doch seine Augen waren nicht länger in Entsetzen geweitet – sie waren zu schmalen leuchtenden Schlitzen verengt, die blicklos voran starrten, so als überlege der Wüstenwolf. 

Kiara: Erneut hob das Knurren um sie herum drohend an und der Rüde vor ihr sprang ein Stück vor. Geifer rann von seinen im mondlicht blitzenden Zähnen herab und schleuderte ihr entgegen. „Natürlich kommst du nicht von hier! Ihr kommt nie von hier!“ fuhr er sie an, attackierte sie jedoch zumindest im Moment nicht weiter] 

Revy: Tief betroffen und noch immer total geschockt saß die kleine Schwarz-Weiße Fähe an Scrumper´s Seite, der den Kampf mit dem Tod verloren hatte. Voller Trauer senkte sie den Kopf und versuchte zu verstehen was hier gerade geschehen war, doch sie verstand es nicht, konnte sich das alles nicht erklären, sich das selbst nicht verständlich machen. Kurz flammten Erinnerungen vor Revy´s innerem Auge auf, schlimme und schmerzhafte Erinnerungen… Scrumper war nicht der erste Wolf den sie sterben sah… Bilder ihrer Mutter zuckten vor Revy vorbei, sie sah nochmals den Angriff des Rudels und dann das Kampfgetümmel… Sie sah sich selber, wie sie sich mitten in die schnappenden und beißenden Kiefer stürzte… sie sah die Leiber der Wölfe, wie sie ihre Mutter auf den Boden drückten, sie hörte den Kampflärm… Und sie sah wie ihre Mutter kurz darauf, schwer verwundet starb… Trauer mischte sich in den Blick der Fähe. Das alles war Vergangenheit, war schon so lange her… und doch erinnerte sie sich noch ganz genau daran. Diese Situation hier, mit Scrumper, der vor ihrer aller Augen starb, das war genauso schlimm und tat komischerweise genauso weh. In Gedanken betet sie für Scrumper. Doch dann ließ Moony´s barsche Anschuldigung die Fähe aufblicken. Erst sah sie den grauen Rüden nur an, doch je mehr er sprach, je mehr er sie anschuldigte, desto wütender und aufgebrachter wurde die Fähe. Ihre weißen Ohren legten sich steil an ihren Kopf, Trotz und Wut traten in ihren Blick und sogar ihr Nackenfell sträubte sich ein wenig. Wütend sah sie Moony an und erst ganz langsam verstand sie, was der Rüde ihr da vorwarf. Wütend erhob sie sich und ging einige steife Schritte auf den Rüden zu. Sie drohte ihm nicht, doch ihre Empörtheit über diesen Vorwurf, konnte sie auch nicht ablegen. Du fragst mich was Mitgefühl bedeutet? Ob ich weiß was das ist?" Sie stand nun vor dem Rüden und starrte ihn an. "Mitgefühl ist das was ich gerade getan habe, einem sterbenden, Alten Wolf die Letzte Ehre erweisen, bei ihm sein, sodass er wenigstens nicht in seinen allerletzten Minuten alleine sterben muss!" Wieder folgte ein wütender Blick. "Sehr unsensibel das du gerade jetzt so was fragst… Und falls du es nicht bemerkt haben solltest -" nun wurde Revy lauter, ohne jedoch zu schreien - "er hat ein Mitglied des Rudels des Mordes bezichtigt! Verzeih bitte, dass ich in so einer Situation eher zu den Wölfen stehe die ich schon ein wenig länger als erst ein paar Minuten kenne. Und nach so einer Anschuldigung einen eben Fremden Wolf eher zu einer Rechtfertigung dränge als ein Rudelmitglied zu verurteilen! Zudem war ich nicht die Einzige die das gefordert hat!" Sie sah kurz zu Kir, der sich nach der Anschuldigung des Alten und nach Nazir´s Geständnis eher neutral gegeben hatte. Nun drang ein leises Knurren aus Revy´s Fang und die Rebellin in ihr brach wieder durch. Revy´s Atem beschleunigte sich. Sie empfand es als ungerecht was Moony ihr da vorwarf und genau das zeigte sie nun auch. Nachdem sie ein paar Mal tief durchatmen musste, sprach sie weiter: "Und wenn du dich mal erinnern magst, war nicht ich es, die den Alten so ganz direkt und mehrmals auf sein Rudel und seine traurige Vergangenheit angesprochen hat!" Ihr Blick glitt zu Whyko und Karo. Sie wollte die beiden nicht auch noch anschuldigen, doch sie wollte es auch nicht auf sich sitzen lassen was Moony da gesagt hatte. "Und es war auch nicht meine Kette und mein Geständnis, dass Scrumper so aus der Fassung und in den Tod getrieben hat! Das hast du sehr richtig erkannt! Ich bin nicht als Einzige auf ihn eingestürmt, wie du es so schön sagst! Ich wollte ihn beruhigen… deswegen habe ich ihn berührt…" Wieder erhob sich Revy´s Stimme ein wenig lauter und wieder sah sie den grauen Rüden vor sich wütend an. Es tat ihr Leid um Scrumper, um diesen Moment und es tat ihr weh, dass sie sich nun, kurz nach dem Ableben des Alten Rüden schon so forsch rechtfertigen musste, dass Moony gerade jetzt so barsch mit Anschuldigungen um sich warf. Warum ließ er sie nicht trauern? "Mitgefühl ist das, was ich getan habe. Ich habe wenigstens versucht noch für Scrumper da zu sein, ich habe versucht ihm in seinen letzten Momenten die Nähe zu geben, die er im Leben offenbar wohl nicht hatte und bin nicht einfach sturr und schockiert hocken geblieben und habe nur beobachtet oder die Augen vor diesem traurigen Schauspiel verschlossen! Ich habe versucht zu helfen!" Und mit diesen Worten wandte sich Revy von dem Grauen Rüden ab und lief zu dem Toten zurück, wo sie sich in einiger Entfernung zu Kir, Why und den anderen wieder hinsetzte. Ihr Blick war noch immer zornig und glühend, doch er hing auf Scrumper. Die kleine Fähe hatte sichtlich Mühe sich wieder zu beruhigen, noch immer ging ihr Atem schnell und stoßweise, ihre Läufe zitterten. Solche Anschuldigungen hatte sie noch nie erlebt und es tat ihr weh, dass jemand behauptet hatte, sie würde ihre Trauer nur vorspielen… 

Kirinu blieb kurz neben dem Alten liegen, spürte die letzten Zuckungen seines Lebens, roch den Duft des Todes. Es war ein Duft, der schwer zu beschreiben war. Der Wolf reagierte nicht auf seine Worte, doch im Grunde hatte der Braune das auch nicht erwartet. Die Worte waren ein verzweifelter Versuch gewesen, zu erleichtern. Vielleicht eher eine Geste der Lebenden, als wirklich eine Hilfe für den Sterbenden…Er schloss die Augen und erhob sich. Er stand mit gesenktem Kopf neben Scrumper und hoffte für den Wolf, dass er Frieden fand, wohin er auch gegangen sein mochte. Wohin gingen Seelen, wenn die Körper starben? Oder starb dieses seltsame, nicht fassbare Etwas etwa auch? Verpuffte es, als hätte es das Individuum niemals gegeben? Kir hätte es sehr gerne gewusst…Seine Augen öffneten sich einen Spalt, als Revys Stille das Entsetzen seiner Gedanken unterbrach. In diesem Moment überkam ihn große Ruhe. Er blickte sie aufmerksam an, seine Ohren richteten sich auf sie, damit ihm kein Wort entging. Nun waren sie alle aufgewühlt. Er mochte die Fähe und spürte, dass sie tief getroffen war von den Worten des Grauen, die er zwar vernommen, aber bis zu diesem Moment nur halb registriert hatte. Er verstand, was sie meinte. Kir fand, dass es jetzt nur einen Wolf gab, der sich rechtfertigen musste- wie er es bereits gefordert hatte, bevor der alte Wolf…Er würde das jetzt wohl tun. Kir wartete.

Nazir sah mit gesenkten Kopf zu den sterbenden Rüden. Sie – sie die noch jenes Werk ausführten was auch er einst tat, hatten seine Vergangenheit zerstört. Nun hatte er den letzten Blutstropfen der Hoffnung, alleine mit seiner Anwesenheit, entzogen. Ausgerechnet da sollte ER einer von jenen Wölfen sein die dazu bestimmt waren die Wolfheit – wie es Tarjan nannte- zu retten? Welch ein schlechter scherz. Selbst nun, nun wo er nicht mehr zu jenen gehörte holte ihn die Vergangenheit Stück für Stück ein. Er war einst gegangen um in Frieden leben zu können, um seinen eigenen Weg zu haben – ja um nicht mehr Tag ein Tag aus Kämpfen zu müssen. Er wollte Frieden, Frieden vor Verrat der Menschen, frieden vom Kampf... doch dieser Frieden den er ersehnte schien ihn nicht Vergönnt zu sein. Um so weiter er ging – so schien es ihm- um so näher kam seine Vergangenheit. Das Luftschiff und nun dieser Wolf. Trüb war sein Blick als er wie versteinerd auf den Toten Blickte dessens Atemzüge gestoppt hatten. oO(Fremder... wir beide, so scheint es mir, laufen … liefen den Gleichen Wunsch nach) So melanconich dieser Gedanke auch sein konnte, er Stimmte. Alles in den Fremden schien nach Hoffnung... nach den Wunsch des Friedens und der nähe anderen geschrien zu haben. Doch jener Schrei – er hatte ihm nichts gebracht. Tief Atmete der Rüde ein und lies einen Seufzer aus seiner Kehle gleiten. Revy´s Wut geschrei drang an seine Ohren, doch der Rüde Interessierte sich nicht dafür. Sie schoben die Schuld hin und her – doch war das Wichtig? Würde das den Toten zurück bringen – klare Antwort darauf war: Nein! Das einzigste was in seinen Ohren hängen blieben zu schien war der Name. Scrumper... so hieß der Wolf also der eben Gestorben war. Ein Name den er sich einprägen würde. Nazir schloss für ein Moment die Augen. Lies die Welt um sich herum kurz verblassen doch das Wort und das Gesicht von Scrumper Verblasste nicht- nicht im Geringsten. Langsam öffnete er sie dann wieder, der Blick so trüb wie schon vorher. Nun setzte sich sein Körper langsam in Bewegung, auf den Toten und die Umliegenden zu. Es schien so als betrachte er sie keinen Moment, als wären sie Luft für ihn. Der Rüde blieb knapp vor Scrumper stehen. Schweigend betrachtete er jenem einen Moment ehe er den Kopf senkte und mit der Nase die Augenlieder zu schob. Schweigend berührte er anschließend seine Stirn mit seiner Nase. „Finde ... wenigstens im Tod ... den Frieden ... den du nicht auf Erden gefunden hast...“ Sprach er mit schwerer Stimme – die monotone Ruhe die sonst seine Worte begleitete – sie fehlte. Er schien in dieser Pose zu verharren, hob auch nur minimal seinen Kopf – wobei er die Augen geschlossen hatte, als wolle er sich das Bild des Toten einprägen. „Es sieht so aus als müsste ich euch einiges Erklären...“ Sprach er nun mit schwerer Stimme, ein stück Lauter als zuvor, dennoch auch irgendwo leise.

Fullmoonstar sah Revy tief in die Augen, als sich die Fähe nun daran machte ihm ihren Konter zu geben. Der rationale Teil seines Gehirns wog Revys Agumente ab. Es stimmte….sie war nicht allein Schuld gewesen. Allerdings fiel in dieser Situation, mit der der Rüde einfach und maßlos überfordert war der der emotionale Teil weitaus stärker ins Gewicht. Er wollte nicht versuchen logisch über den Sachverhalt nachzudenken, was er wollte war es einen Schuldigen zu finden….und das war in diesem Fall Revy gewesen, warum gerade sie wusste er nicht. Vielleicht weil gerade ihr Verhalten in seinen Augen so widersprüchlich und verfänglich gewesen war. Nach den ersten Worten wandte er den Blick von ihren Augen ab. Wie versteinert wirkte er als er Revys zornige entgegengeschleudert bekam. Sein Blick hatte dabei fast trotzige Züge, die aber von der Trauer fast gänzlich überlagert wurden. Als sie geendet hatte rührte er sich wieder und sah ihr kurz in die Augen. "…Wenn du das so siehst…". Jetzt war nicht die Zeit für einen Streit, vielleicht würde sich das alles später und mit kühlerem Kopf klären lassen…aber in diesem Moment war ihm absolut nicht danach mit Revy über Taktgefühl, Mitleid und "Hilfe" zu diskutieren…Es wäre wahrscheinlich so oder so sinnlos. Ausserdem erschien es gerade in Angesicht der Situation sehr unwichtig zu sein. Als sich die Fähe dann wieder von ihm abwandte und zu den anderen ging, stand er weiter wie gelähmt da und schaute allerdings erneut und voller Grauen auf das was sich ihm darbot. Er wollte am liebsten so schnell wie möglich fortlaufen, um Scrumpers Todeskampf nicht länger mit ansehen zu müssen. Er wollte die Augen und vor allem die Ohren davor verschließen. Aber nichts von alledem gelang ihm. Die Bilder verschwommen, als sich seine Augen mit Tränen füllten. Er hatte schon viele tote Wölfe in seinem Leben und auf seinen Wegen bis hierher gesehen…aber noch nie war er dabei gewesen, wenn ein Wolf auf dies Weise starb. Ein Teil seines Denkens empfand es als unwürdig so zu Grunde gehen zu müssen. Er kannte Scrumper zwar erst seit einigen, wenigen Minuten, allerdings war er sich irgendwie sicher, dass er einen anderen Tod verdient hatte, wenn er schon sterben musste. Er wollte nicht, dass er starb, es durfte nicht passieren….und das nicht nur, weil der Alte ihr einziger Anhaltspunkt gewesen war, der ihnen außerdem noch etwas über diesen Wald und wohlmöglich über Nazir hätte erzählen können…Nein, es bestürzte ihn, zu sehen, zu wissen, dass einer ihrer Brüder, ein Wolf wie sie alle, hier im sterben lag……und das einzig und allein wegen ihnen….nur deswegen. Sie waren Schuld….sollten sie nicht die Wolfheit retten und nicht zu ihrem Untergang beitragen? Bisher waren durch sie viel mehr Wölfe gestorben, als sie es geschafft hatten zu retten…..Die Worte des Spähers fühlten sich gerade jetzt unendlich leer und beinahe schon geheuchelt an. Es verunsicherte ihn alles immer mehr. Sein Leben hatte sich so rasant zu etwas verändert, mit dem er selbst nicht wusste, wie er damit umgehen sollte. Erschocken schüttelte er den Kopf, als Scrumper unter einem letzten Zucken und mit einem letzten Keuchen, mit heraushängender Zunge auf dem Boden liegen blieb. Der Alte war nun tatsächlich tot….und auf dem Weg zu den Göttern, so wie er es hoffte. Der Graue Rüde wollte am liebsten laut heulen, so seiner Trauer über das Erlöschen dieses Fremden und doch verwandten und vertrauten Lebens Luft machen. Es war ihm in diesem Moment egal, ob er damit ihre Position verriet oder was die anderen von ihm denken mochten….Unter Tränen stand er zu seiner vollen Größe auf, legte den Kopf in den Nacken und heulte seine Klagen dem Mond entgegen… 

Whyko wurde nun stumm und starrte auf den toten Wolf vor sich. die roten Augen waren geweitet und ein leichtes Zittern hatte von ihm Besitz ergriffen ... 'warum?' war das einzige Wort, das gerade in seinem Kopf herum sauste aber keinen Halt an einer Antwort fand. Geistesabwesend drehte er den Kopf zu dem grauen großen Wolf herum und sein Blick heftete sich an die Anhänger, die er immer als so nebensächlich betrachtet hatte.. 'euer ansturm' hatte moony gesagt und damit meinte er sie alle... auch Whyko hatte nicht aufgehört zu fragen - Nazir war nur der letzte tropfen im Fass gewesen. Doch dann entbrannte ein Wortgefecht zwischen Moony und Revy ...wobei die Fähe vollkommen aufgebracht schien... Moony hatte doch alle mit seiner aussage gemeint... nicht nur sie... doch dann flog der Blick von Revy zu ihm und der junge Rüde zuckte merklich zusammen.. Schuldgefühle nagten an ihm .... er schloss kurz die Augen, während er den toten wolf einmal sanft über den Scheitel leckte. Das hat er nicht gewollt... das hatten alle nicht gewollt. Whyko wollte etwas sagen, doch was? Nazir fing zu reden an und das erste mal funkelte eine Art von Misstrauen in seinen Augen. "Sieht so aus" gab er ungewohnt scharf zur Antwort - dass es ihn sogar selbst etwas erschreckte..... bei moonys heulen zuckte er aber abermals zusammen und einen augenblick sah er seinen freund einfach nur an, ehe auch er den kopf in den nacken legte. Das war das mindeste was siefür ihn tun konnten... ihn würdevoll verabschieden.... aus seinem Fang drang ein tiefes heulen, das all seine emotionen wiedergab, die er nicht aussprechen konnte

Misae sah mit entsetzten Blick den Sterbenden Wolf an, als sie sich dann auf die Pfoten hiefte und zu ihn herüber eilte war es jedoch schon zu spät. Denn Scrumper hatte das Leben los gelassen – wie es einst ihr Bruder- Devaki getan hatte. „Ohh... nein....“ Brachte sie mit trauerschwerer Stimme heraus als sie den toten und leeren Blick des Rüdens sah. Er war vor Kummer und Angst gestorben – ein Tot dem sie niemanden Wünschte. „der Arme...“ Hauchte sie in die Luft und senkte ein Stück den Kopf, als sie dann höhrte wie Revy und Moony sich Stritten hob sie die Stimme. „Könnt ihr das nicht ein ander mal bereden? Ist es ÜBERHAUPT wichtig jemanden die Schuld zu geben? Ist es wichtig das HIER und JETZT zu tun – vor dem Toten und ihm so die letzte ehre zu nehmen? Muss das sein?“ Mischte sie sich mit Vorworfsvoller Miene ein. „Schau nicht so Wütend Revy, hier ist eine Seele gegangen – hier sollte man nicht Wütend sein sondern Trauer im Herzen tragen und der Armen Seele des Toten die letzte Ehre erweißen...“ Ihre Stimme die zuerst so Voller Inbrunst war wurde gegenende schwach – so als würde man sie Schlagen. Sie sah Abweckselnd zu den Streithähnen ehe sie den Kopf in den Nacken Warf und ein Trauergeheul Anstimmte und so in Fullmoonstars Heulen mit einklang, sie wollte so für ihn, der nicht alleine Sterben wollte, ein letzten Gruß... einen letzten Wegbegleiter mitschicke. 

Alvaro war die ganze zeit in der nähe und hatte sich schließlich hingelegt, er hörte wie Scrumper sagte man könne Wildschweine jagen. Ihm wäre das sogar lieber gewesen, Beute die langsamer war dafür aber wehrhafter. So mußten sich einzelne auf die Suche nach Hasen oder anderem Kleintier machten und er blickte ihrem Späher nach der sich bereits auf den Weg machte. Auch Nazir, Fullmoonstar, Karo und Misae waren mittlerweile bei ihnen angekommen. Der dreifarbige Rüde fühlte sich in dieser kurzzeitig ausgeglichenen Situation wohl, sogar Agro schien guter Dinge. Das einzige was ihn etwas störte war das sich zu viel um Scrumper zu Sorgen schienen doch letztlich keiner verstand das der alte der Aufregung wegen auch etwas ruhe brauchte. Als Nazir dem fremden gegenüber trat änderte sich das ganze schnell. Man sah das entsetzen in seinen Augen sogar von dem Ort aus an den er sich gelegt hatte. Er hörte dessen Anschuldigungen dem grauen gegenüber und sah wie Scrumper panisch zurück wich. Der stämmige Rüde stand schließlich auf und legte leicht die Ohren an. Nazir war ein Mörder? Als dieser seine Vergangenheit bestätigte wurde Alvaro erneut klar wie wenig er über all die Wölfe wußte. Sicher mußten einige von ihnen Kontakt mit den Zweibeinern gehabt haben Wölfe wie Lex, Jaro, Whyko und auch Nazir trugen Gegenstände die kein normaler Wolf sich selbst angelegt haben konnte. Er wollte Nazir glauben das sich dieser geändert hatte, das Graue Einauge hatte ihm bereits im Kampf beigestanden und doch lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken als Scrumper hysterisch wurde und in einem Anfall zusammen brach. "Oh mein Gott....." flüsterte er leise zu sich selbst als er die Ohren anlegte und den Kopf senkte. Hätte er gewußte das es half, hätte er Nazir weggeschickt oder die Wölfe um den sterbenden verjagt "Wie soll das weiter gehen?" Fragte sich der stämmige Rüde mit trübem blick selbst , Scrumper war bist eben so Glücklich gewesen über die gewonnene Gesellschaft und jetzt lag er Regungslos da, zusammengebrochen in Panik und Angst. Der dreifarbig glaubte nicht das dieser noch einmal aufwachen würde, ein alter ausgemergelter Wolf dem bereits Zähne fehlten. Es war eine Leistung die Achtung verdiente, keiner von ihnen wußte ob sie jemals diese alter erreichen würden. Er raunte leise und verbittert "Es wäre besser gewesen wir hätten ihn nie gefunden." Es war kein gutes Ende Scrumper so hilflos und panisch sterben zu sehen. Den Streit zwischen Revy und Fullmoonstar bekam er nur halb mit doch störte es vor allem in diesem Moment und gestritten wurde doch am Vortag schon genug. Als er das heulen der anderen hörte wurde er wieder Wach gerüttelt und stimmte ohne lange zu zögern in die anderen Stimmen ein um dem gestorbenen Wolf die letzte Ehre zu erweißen.

Karo senkte den Kopf, als ererkannte, das der alte Wolf, nun endgültig tot war. Noch nie hatte er gesehen wie ein Wolf auf diese Weise starb und schwere Schuldgefühle machten sich in ihm breit. oO( Das wollte ich nicht.... ich dachte er ist ein.. Bin 'ch denn wirklich sooo misstrauisch geworden?) Karo hob seinen Kopf und blickte zu Misae, wollte sich neben sie setzen. Seine bernsteinfarbenen Augen sahen traurig auf das Bild, was der alte, tote Rüde ab gab. Auch in ihm machte sich dieser Schmerz in seiner Kehle breit, das er es einfach nurnoch in den traurigen Gesang der Anderen mit einstimmen konnte. Auch Karo hatte sich kurz durch den Kopf gehen lassen, was wäre, wenn sie nun ihre Position verrieten? - Na und? Sollten sie doch wissen wo sie waren, denn dem Gesang nach zu urteilen, konnten es viele sein.

Kiara zuckte zusammen und sprang gleichzeitig ein Stück zurück, als der fremde Rüde sich ruckartig auf sie zu bewegte. Die Fähe schluckte einmal tief und duckte sich weiter herunter, während sie spürte, wie sich in ihr eine panische Angst aufbaute und sich ihr Nasenrücken leicht gekräuselt anhob. Unsicher hob und senkte sie ihre rechte Vorderpfote. Etwas anderes, als ihrer Panik einen Moment nachzugeben, fiel ihr im ersten Moment nicht ein. Jeder Muskel ihres Gegenübers schien angespannt, bereit jeden Moment auf sie zu stürzen. Oder bildete sie sich das ein? Kiaras Herz schlug mittlerweile so laut, dass sie das Gefühl nicht loswurde, man müsse es doch auch von außen schlagen hören. In ihrem Kopf wurden Stimmen immer lauter, bis sie ihr schließlich beinahe hysterisch diverse Befehle entgegen. Sie hätte gerne auf eine ihrer inneren Stimmen gehört, aber sie verstand nicht einen der Tipps, Ratschläge und Befehle, die ihr eventuell hätten helfen können. Und selbst wenn nicht, es wäre zumindest etwas beruhigend gewesen, eine vertraute Stimme zu hören. Selbst in dieser Situation.. 

WZ SL: [Wald: Agros Lachen war leise und bitter – doch es war nicht zu überhören, als es auf Revys Ansprache hin erklang und die Stille, die ein paar Sekunden herrschte durch schnitt „Selbstgerecht bis zum letzten....nun weiß ich warum du dem Späher so verbunden bist.“ Kurz funkelten seine Augen zu ihr herüber und ein kalter Ausdruck stand in seinen feurigen Augen. Wenn Revy sich mit ihrer Rede hatte rechtfertigen wollen – Bei Agro hatten ihre Worte scheinbar nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Einige der Wölfe stimmten ein heulen an, dass die Stille der nacht um sie herum zerriss und nach einem Moment des Schweigens hob auch Agro den Kopf, um ungewohnt gefühlvoll mit in das Geheul einzustimmen. Er sang die alten Strophen des Gesangs der Stille, den seine Mutter ihm einst gelehrt hatte. Das traditionelle Lied der Wüste, um die Seele eines Verstorbenen zu den Sternen zu geleiten. Als seine Stimme des Trauergesangs erstorben war, blickte er nach einer Pause des Schweigens zu den anderen „Aber ich bin wirklich gespannt was Einauge uns zu erzählen hat...wenn es gereicht hat, um den Alten zu Tode zu erschrecken, ahne ich, dass es für uns alle wohl sowohl interessant, als auch relevant sein könnte....“ 

Kiara,: 
Noch immer schien ihr Gegenüber völlig auf Aggression getrimmt zu sein, doch da sie nichts tat, um einen echten Angriff weiter zu forcieren hielt er sich ebenso weiter zurück. Als das mehrstimmige Heulen jedoch schließlich vom Wind zu ihnen getragen wurde, hob er ruckartig den Kopf. Die Stimmen waren leise und hier kaum mehr zu vernehmen...aber der Fremde schien sie wie Kiara dennoch gehört zu haben – und seine Augen loderten in Hass auf. Ruckartig wandte er den Kopf zu ihr herum und ging steifbeinig auf sie zu, dabei laut knurrend „Du! Du hast ANDERE hier her geführt?!“ sein Blick schien fast wahnsinnig vor Wut. 

Tarjan: Tarjans Weg hatte ihn mittlerweile recht weit von den anderen fortgeführt. Viel gab es in diesem Wald nicht zu erkunden und grade das schien auffällig. Hier schien alles ziemlich gleich auszusehen und vor allem gab es hier offenbar kaum Tiere. Grade hatte er nach langem Gang durch das Unterholz angehalten, als er das traurige Heulen seines Rudels hörte....doch das war nicht das einzige was er wahrnahm.....ein Geruch wehte ihm durch einen plötzlichen Windstoß in die Nase – ein Geruch, den er hier sicher nicht erwartet hatte nach dem was in der Höhle passiert war: Kiara! Es war eindeutig der Geruch der Fähe...und der anderer, fremder Wölfe.]

Revy: Wütend hatte sich Revy etwas entfernt hingesetzt und beobachtete nun wie einer nach dem Anderen sich an Scrumper´s toten Leib verabschiedete, ihn hier nochmals anstuppste oder leckte. Das war geheucheltes Mitleid! Revy drehte sich noch ein wenig weiter weg, doch als dann die Ermahnung Misae´s an ihre Ohren drang, da knurrte Revy nur leise zurück: "Ich habe nicht damit angefangen und ja, es stimmt, in dieser Situation ist Trauer angebracht und kein Streit, doch ich muss mir nicht sagen lassen, meine Trauer und mein Mitgefühl wären nur vorgespielt und unecht!" Dann verstummte Revy wieder und versuchte sich weiter zu beruhigen. Als das Heulen von Moony und den anderen Wölfen in die Luft stieg, blieb Revy stumm. Agro´s Hohn, sein "Spott" über sie und Tarjan, über ihre Rechtfertigung schmerzte sie. Was hatte sie denn so schlimmes getan, dass plötzlich jeder Wolf sie meinte ermahnen zu müssen? Sie war ehrlich gewesen… ja… Verbissen knirschte sie mit dem Kiefer. Die ganze Situation war einfach nur verdammt verfahren. War es denn aber dennoch dann gerechtfertig, dass Wut und Trauer so stark wurden, dass man sich so heftig angehen musste? Revy sah trotzig zu der Gruppe herüber, auf Nazir´s kleine Offenbarung und Redebereitschaft sagte sie nichts. Andere Gefühle wogen in der Fähe momentan einfach schwerer.

Kirinu hob den Kopf und heulte. Er hatte schon immer eine kräftige Stimme besessen, wenn auch niemals so schön und klar wie seine Schwester, die eine herausragende Sängerin gewesen war. Er spürte den Rhythmus des Liedes instinktiv, stimmte ein und ließ sich von den Tönen tragen, wob hinein all seine Unsicherheit, die Trauer und Angst, das Unverständnis, wie sein Leben sich entwickelt hatte, in Gedenken an das Leben, dass hier, zu seinen Pfoten, geendet hatte. Dann verstummte er und senkte den Kopf. Tod. So endgültig. Kir sagte nichts, denn es gab nichts zu sagen. Das hier war nicht sein Rudel, denn seit seine Familie verschwunden war, hatte er ein solches nicht mehr. Er fühlte sich unwohl, denn es gab nicht den Zusammenhalt unter diesen Wölfen, den er erwartet hatte. Wie lange waren sie eigentlich zusammen? Es gab hier Misstrauen, Wut, böse Worte…aber all das wurde anders gelöst, angegangen, als er es erwartet hatte. War der Verlust ihres Anführers ein so starker Schnitt gewesen? Der Braune wusste es nicht, aber er fühlte sich unwohl hier, in all dem Misstrauen. Doch nun würde der Graue sicher erklären, was vor sich ging. Vorerst würde Kirinu schweigen und lauschen, sich seine eigene Meinung bilden. Er dachte an seinen Schwur…als ganz normaler Wolf hatte er quasi keine Wahl, als die Auserwählten zu unterstützen. Doch ach, wie sollte jemand die Welt bewahren, der nicht einmal sich selbst vertrauen konnte…oder seinen Gefährten.

Nazir hörte das Geheul was die Luft nun durchstriff, was dem Toten einen Weg weißen sollte. Doch er Stimmte nicht mit ein. Es war für ihn kein recht vorhanden, er sah es als Verrat wenn er nun mit einstimmen sollte. Denn er war nicht Schuldlos, nun jedoch als sanftes Lamm mit zu machen – das wäre Falsch. Nazir legte die Ohren nach hinten und hob nun allmälig den Kopf an. Wobei er keinen ansah, sein Blick haftete immer noch an den Todem. Das Whyko´s Stimme nun scharf klang schien den Rüden nicht zu stören, innerlich wunderte er sich zwar das Whyko überhaupt so scharf werden konnte, doch Äußerlich tat es nichts zu Sache. Er verstand auch das Misstrauen was er nun – wo er Whyko stumm ansah- in den Augen erkannte. Er wäre in diese Situartion nicht anders – nein er wäre härter. Das Trauergeheul, was nun um die Stimme Karos voller Wurde lies zu mindestens kein bedrückndes schweigen zurück. Whyko war bisher der einzigste der ihn nun nach einer Erklärung vorderte, die anderen schwiegen oder Heulten – ein Heulen was jeden feind anlocken konnte. Ein heulen was sie alle so in Gefahr bringen konnte. Dann nachdem das Heulen erloschen war erklang Agros Stimme, auch er vorerte nun eine Erklärung, eine Forderung die er nach kommen würde. Nun drehte sich der Rüde um und trat von den Toten Wolf wieder weg, wobei er sich nun langsam Agro näherte, wenn auch gleich er in einen gebührenden Abstand stehen Blieb. „Ich habe dir gegenüber schon erwähnt das ich mit Menschen zu tun hatte...“ Begann er mit schwerer Stimme, kurz sah er sich die Runde an ehe er den Kopf wieder hob. „Nicht umsonst konnte ich euch vor dem Fliegenden Objeckt warnen – dem Luftschiff, nicht umsonst habe ich gesagt das man die Menschen nicht einfach so angreifen kann. Ihre Waffen, ihre Panzer sind stärker als unsere Zähne und zäher als unser Fell.“ Er schloss kurz die Augen, als wolle er sich alte Bilder in Erinnerung rufen. Als wolle er die Zeit von damals spüren. „Wie Scrumper schon sagte, ich bin... nein ich war ein Soldat der Menschen, ein Werkzeug ihrer Machenschaften, ohne Erinnerung... ohne über Konzequenzen nach zu denken, ich habe in ihren Auftrag getötet... ich habe durch sie Sachen kennen gelernt die ihr nicht erahnen könnt. Sie haben mich einst Geformt und über mein Leben bestimmt, bestimmt wann zu schlafen war, wann zu laufen... wann zu Kämpfen. Doch Scrumber selbst, ihm bin ich nicht begegnet – es gibt mehr die noch so sind wie ich einst war. Die nicht Aufgewacht sind oder die es nicht wargen sich gegen die Menschen zu stellen – sei dies dahin gestellt. Zeichen jener zeit sind die Male auf meinen Fell und die Kette um meinen Hals. Die Narbe und das blinde Auge sind der Lohn für meine Flucht – die Flucht in die Freiheit, weg von den Menschen.“ oO(Und dennoch holt sie mich immer wieder ein...)

Fullmoonstar hörte Agros lachen und seine Worte an Revy zwar, nahm sie aber nur flüchtig war. Er hatte sich in diesem Moment auf das Heulen vorbereitet. Er hatte ihn erstaunt, dass so viele in das Geheul mit eingestimmt hatten und ihn nicht zurechtgewiesen hatten, weil er ihren Standpunkt verriet. Am meisten hatte es ihn überrascht, dass auch Agro in das Heulen eingestimmt hatte. Die Strophen, die er geheult hatte erzählten sehr eindeutig von Schmerz und Verlust und erschienen Fullmoonstar für ein sehr angemessenes Abschiedslied. Es erstaunte ihn, dass Agro ein solches Lied kannte. Er hatte sich in dem Wüstenwolf wieder ein Mal geirrt…und nahm sich vor Agro nicht mehr so oberflächlich zu betrachten. Der Blaue mochte sonst sehr kratzbürstig und hart erscheinen….aber es erschien eben nur so. Es freute ihn und erschien wie eine kleine aber immer größer werdende Flamme in einem Meer aus völliger Dunkelheit mit den anderen zu heulen. Er war nicht allein…wie Scrumper, es gewesen war. Er hatte nun die anderen…auch wenn die Stimmungen im Rudel gerade mehr als schief hingen, waren sie nicht allein hier…Mit diesem Gedanken fiel sein Blick auf Nazir und sein Blick wurde unwillkürlich finster. Es passte ihm nicht, so direkt zum "Tagesgeschehen" zurückzukehren, als wäre nichts anderes passiert…aber in Nazir konnte eine ungeahnte Bedrohung schlummern. Und ob wohl oder Übel musste diese Sache nun geklärt werden. Nazir hatte schon begonnen zu erzählen und sich, in seinen Augen zu rechtfertigen. Als er geendet hatte, sah er Nazir misstrauisch an. "Mag sein, dass du uns durch deine Erfahrungen vor diesem ….Luftschiff hast warnen können und auch sonst einiges interessantes über die Menschen weißt…..aber was gibt uns die Sicherheit, das die Tage deiner Dienstschaft unter den Menschen der Vergangenheit angehören? Der einzige Zeuge für deine Worte bist du selbst. Versteh mich nicht falsch...aber wie willst du uns das sicher beweisen?" Er versuchte mit Mühe die Trauer aus seine Stimme zu verbannen, aber es gelang ihm nur teilweise. 

Whyko s Gesang verlor an Kraft und verebbte dann ganz, ehe die Stille die Überhand nahm .. wenn auch nur für einen winzigen kurzen Augenblick... dann warf Argo etwas ein und Whykos Blick fixierte wieder Nazir ... er hielt seinem Blick stand, erwiderte ihn mit ungeahnter Kraft. was würde der graue Wolf sagen? Was würden für Enthüllungen folgen? Menschen... er hatte im Auftrag der Menschen getötet?! Einen winzigen Moment konnte man wirklich Unverständnis in den Augen des Wolfes erkennen - er glaubte ihm nicht - nicht im ersten augenblick. Doch Nazir redete weiter und aus seinen Schilderungen erkannte Whyko, dass er die Wahrheit sprach... er hatte tatsächlich den Menschen gedient... Whyko wollte im ersten Impuls wirklich verbal auf ihn losgehen- ihn dazu bringen, dass er mehr sagte... warum kam er erst jetzt damit? Doch dann bekam der junge Wolf mit, dass sie überhaupt nicht wirklich etwas von dem jeweiligen anderen wussten ... sie hatten nie über Geschichten erzählt, nie über die Vergangenheit geredet...Menschen... Gefangenschaft. Vor Whykos Augen zuckte ein Blitz - nein ein Blid, das er nicht ganz zuordnen konnte und ehe er es analysieren konnte, war es fort... er schien verwundert... doch dannwar er wieder bei der Sache... eine einzige Frage drängte sich ihm auf .... eine Frage, dessen antwort entscheidend war.... "hattest du eine Wahl?" Er beschuldigte den grauen nicht ein verräter zu sein... natürlich war er voller misstrauen ... doch die distanz die nun zwischen Nazir und den anderen bestand, klaffte wie ein riesiger abgrund vor ihnen. 

Misae lies das Geheul langsam abklingen und sah dann zu Karo welcher neben ihr gekommen war. Sanft leckte sie über seine Stirn, er war Jung... der Jüngste hier und schon hatte er so viel durch gemacht. „Versink nicht in Trauer oder Schuldgefühle mein Liebster... nun hat er ruhe... nun hat er Frieden“ Flüsterte sie ihm ins Ohr ehe sie ihren Blick zu Kirinu wandte. „Und dann? Dann wäre er immer noch alleine, du hast es doch gehört... er sehnte sich nur nach dem Gesicht anderer Wölfe... er ist nicht alleine Gestorben...“ Ihre Stimme war sanft und dennoch voller Trauer. Scrumper tat ihr leid... sie hofte das er nun an einen besseren Ort war. oO(Devaki... bitte wache über seine Arme Seele...) Schickte sie eine Stumme bitte zum Himmel empor. Dann betrachtete sie Agro und später auch Nazir, welcher nun Anfang zu erklären worum es sich handelte, was es war was Scrumper so erschreckt hatte, was der Grund dafür war das Scrumper ihn Mörder nannte. Entsetzten machte sich in ihrem Gesicht breit. Er hatte für die Menschen getötet – er war ihr Werkzeug gewesen? Wie hatte sich Nazir je auf so etwas einlassen können? Wieso hatte er das für die Menschen getan? Hatte er denn nicht drüber nach gedacht? So wie es sich für Misae anhörte hatte Nazir Blind den Menschen Vertraut – stimmte es nun also wirklich das er sich ihnen nicht mehr zugehörig fühlte? Konnte man ihm da vertrauen? Sicher er hatte oft mit ihnen Gekämpft, er hatte sie vor den Menschen gewarnt, dennoch... seine Geschichte , sie klang so … Unglaubwürdig... sie konnte sich nicht vor Stellen das man für die Menschen Töten würde... doch es schien so als wäre er noch nicht fertig mit Sprechen.

Alvaro beendete schließlich sein heulen mit den letzten in einem seichten abebben. Viele hatten sich angeschlossen um sich zu verabschieden. Vielleicht half es wer wußte dies schon. Das es Feinde anlocken konnte war gut möglich allerdings hätte dies auch schon Agros brüllen getan. Er schüttelte sich leicht und blickte in die Runde. Als Misae zu ihm Sprach hörte er ihr zu und überlegte halblaut „Ja.... alleine war er nicht, aber fühlte er sich auch so während er mit dem Tode rang?“ Gerne wäre er sofort von diesem Ort verschwunden denn er fühlte Unbehagen in der nähe der verblichenen alten Wolfes zu verweilen. Als Nazir zu Sprechen begann ruhte seine Aufmerksamkeit auf dem großen Grauen. Ein Werkzeug der der Menschen fast so wie die Hunde die ihnen die Pfoten leckten? Es hörte sich alles sehr seltsam an Dinge von denen er nie gehört hatte. Doch woher sollte er überhaupt wissen wem zu vertrauen war. Nach einem Tag bei den versammelten Wölfen.

Karo 's Gesang verebbte langsam und er blickte zu Nazir, den er offen ansah. Nie hatte er erwartete das Nazir ein verräter sein könnte und er glaubte es auch jetzt nicht, denn seine Worte klangen so ehrlich. Er bereute sein Handeln in der Vergangenheit und sein Wissen hatte durchaus seinen Nutzen gehabt. Als er jedoch die Worte von Fullmoonstar hörte, stand Karo auf stellte sich etwas in die Nähe von Nazir auf, um zu verteitlichen, das er noch immer hinter, oder.. neben dem Rüden stand. " Er sagte es ist Vergangenheit! Natürlich redet man nicht gerne über Fehler, die man früher getan hat. Aber er hat an unserer Seite gekämpft. das alles hätte er nicht tun müssen, wenn er den Menschen jetzt noch treu wäre!" kläffte der Jungwolf. " Merkt ihr denn nich' wir ihr euch gerade aufführt? Natürlich ist der Tot des Alten tragisch. Wir bedauern alle dazu bei getragen zu haben, das es soweit kommen musste. Deswegen müssen wir uns noch lange nich' gegenseitig auseinander nehmen. Wir sollten vielleicht wirklich wieder anfangen, uns wie ein Rudel zu verhalten und uns einander vertauen." Er leckte sich kurz über die Schnauze um das feuer nicht länger zu schüren. Vorallem Misae warf er einen Hoffnungsvollen Blick zu. " Mag sein das Nazir damals einer von ihnen war. Aber jetzt, ist er einer von uns. Richtig?" fragend wand er seinen Kopf zu dem großen Grauen, und wartete auf dessen Reaktion.

Kiara zuckte erneut zusammen, aber diesmal aus einem anderen Grund. Heulen? Konnte es....konnte das wirklich sein? Für den Bruchteil einer Sekunde spürte sie einen Anflug von Erleichterung – nicht besonders viel, aber genug um sie etwas von ihrer blanken Panik zu befreien. Ob es sich bei dem Heulen um Töne ihres eigenen Rudels handelte oder nicht war erstmal egal... wichtig war, dass die Reaktion des Rudels zeigte, dass es keine von ihnen waren... das konnte aber auch böses heißen. Aber die Fähe hoffte einfach weiter, dass es die Stimmen ihrer Freunde gewesen sind.. So für einen Moment in Gedanken versunken, erschrak sie umso heftiger, als der Rüde sich nun erneut – und diesmal viel weniger freundlich – auf sie zu bewegte. Kiara schluckte heftig und wich sofort reflexartig zurück. „Ich... ich habe niemanden hergeführt... es.. ich.. ich weiß nicht...wer.. wie.. und ob.... also...“

Tarjan schob sich durch das dunkle Unterholz. Plötzlich blieb er stehen, hatte grade noch die dornenbestezten Brombeerranke gesehen. Nichtmal eine Pfotenbreite trennten das Gesicht von den Wiederhacken. Doch aus der ruhe brachte ihn das nicht, ganz im gegenteil. Er duckte sich noch etwas tiefer um draunter hindurchzukommen. Es war hier wirklich dunkel nur sehr wenig Mondlicht drang durch die Bäume und sträucher. Ein lächeln fand sich auf seinem Fang, es drückte die stille freude einem alten Wolf etwas gutes getahn zu haben. Mit soetwas einfachem wie einer Einladung. Vielleicht oder besser hoffentlich ergab sich daraus noch die möglichkeit etwas über ihr Ziel zu erfahren. Vieleicht wusste Scumper die Richtung oder kannte gar den Weg dorthin. Nun er hatte schon etwas das gefühl die anderen würden ihn drängen aber sie hatten schon häufig gezeigt das sie im Umgang mit Artgenossen durchaus kopetenter waren. An einer etwas freieren stelle blieb der Späher stehen, um das Fell auszuschüttel. Er witterte, doch wieder nichts von bedeutung... sein blick folgte einem Mondstrahl der sich durch die Blätter zu ihm hinab bohrte. Wie verspielt, als wolle sie fangen spielen sah man von Ártali, dem Mond nur ein kleines Stück. Das Silberlicht schein alles in angenehme Magie zu tauchen. Wie in zeitlupe legte sich sein Kopf schief und betrachtet das schauspiel, irgendwie musste er an Revy denken. Unbewusst begann seine Rute zu wedeln. Bis eben hatte er es genossen nicht ständig die anderen reden zu Hören ein wenig einsamkeit zu kosten, doch nun mit ihrem duft in der Nase, wirkte es trist. Gern hätte er ihr das gezeigt den moment geteilt. Doch rufe voller trauer hallten durch den Wald, das Rudel! was konnte... doch da kitzelte ihn ein anderer geruch in der Nase un Tarjans Kopf fuhr herum. oO(Noch mehr wölfe? ... und Kiara ?) verwirrt stand er einen moment da. Wie kam sie hier her? Nochmal witterte er um ganz sicher zu gehen. Dann schob er den Farn vor sich beiseite um wieder in die Schatten der Nacht einzutauchen, diesmal jedoch mit Kiaras Witterung als Ziel. 

WZ SL: [Wald: Erneut lachte Agro leise auf „Die Auserwählten...das Aushängeschild der Wolfheit...ich sehe....“ sagte er leise, ehe er lauter hinzu fügte „Also, Einauge, du hast den Menschen also abgeschworen, ja? Super...dann können wir ja einfach so fröhlich weiter wandern wie bisher, denn dann hat der alte Madensack wohl einfach umsonst genug Schiss gehabt, um davon zu sterben....“ er klang bitter und sarkastisch, doch sein Blick richtete sich schließlich von Nazir fort, um über alle Anwesenden zu gehen „Hat hier noch jemand so ein tolles Geheimnis?“ Fast schon mit Anerkennung, zumindest aber mit Überraschung sah er zu dem jungen Karo „Hört, hört – scheint der jüngste hier hat am meisten Verstand mitbekommen.“ Er grinste „Ich stimme dem Knirps zu – spielt eh keine Rolle, denn wir können nicht wissen, ob Einauge – oder sonstwer – uns in Wahrheit hinterrücks töten will oder nicht. Also gehen wir besser entweder alle sofort wieder getrennte Wege, oder wir konzentrieren uns fürs Erste auf das was wichtig ist....eure hoch heilige Mission....oder was auch immer.“ 

Kiara, Tarjan: Der Farnwedel, der einer der ganz wenigen grünen Flecken in diesem fast kahlen Wald war kitzelte Tarjans Nase, als er unter ihr entlang wischte. Erneut musste er sich durch das dornige Unterholz kämpfen, doch als er schließlich auf die Lichtung sehen konnte, wusste er, dass er keinen Moment zu früh gekommen war. Nun roch er die Fremden kaum noch, obwohl er wusste, dass er ihrer Witterung näher gekommen sein musste. Aber scheinbar wehte der Wind ihre Gerüche durch den Wald so fort, dass sie mit diesem verwischten. Was er aber sehen konnte war umso bedeutsamer. Ein Rüde stand vor Kiara und bedrohte sie mit gefletschten Zähnen und einem irren, hasserfüllten Blick „Du elende VERRÄTERIN!“ hörte Tarjan ihn noch losheulen, ehe er sich nach vorne auf sie stürzen wollte.]

Revy: Leer war Revy´s Blick und wie hohl war ihr Innerstes, es war als wäre sie nur noch körperlich anwesend. Sie sah die Anderen an, lauschte dann Nazir´s Geständnis weiter und erst jetzt stellte sie ihre Ohren wieder auf, ein wenig, gerade so weit um die anderen zu verstehen. Misstrauen… Unsicherheit… Angst… ,dass alles schien über den Köpfen der Wölfe zu hängen. Nacheinander wurde Nazir mit Fragen überhäuft. Natürlich… alle wollten sie wissen mit wem sie es zu tun hatten… Revy lief ein Schauer über den Rücken. Noch vor ein paar Stunden hatte sie mit Nazir gesprochen, war mit dem Grauen Seite an Seite durch die Wüste gelaufen… Seite an Seite mit einem Mörder… mit einem ehemaligen Werkzeug der Menschen. Und doch stimmte es, er hatte nie ganz explizit über seine Vergangenheit geredet, sie nie ganz offenbart, hatte nur immer gesagt, dass es etwas in seiner Vergangenheit gegeben hatte, auf das er nicht stolz war, worüber er nicht hatte sprechen wollen. Jetzt verstand Revy auch warum. Und doch konnte sie den Grauen nicht verurteilen, ihn nicht ganz abschreiben. Er hatte gesagt, dass er zwar für die Menschen getötet hatte, es aber nun nicht mehr tat, das das vorbei war und Revy glaubte ihm das. Wenn er wirklich noch eine Gefahr gewesen war, warum lebten sie dann noch? Warum war dann auch er ein Auserwählter? Karo´s Worte hätten die ihren sein können, sie empfand genauso und doch blieb sie wo sie war, trat nicht zu den Anderen oder zu Nazir. Agro´s Worte versuchte sie diesmal ganz zu ignorieren… Stumm schüttelte Revy den Kopf, wieder kam ihr der starke Wunsch nach Wahrheit in den Sinn. Sie hatte es sich schon seit ihrem ersten Tag im, Rudel gewünscht… Wahrheit… Denn wie sollte man einem Wolf vertrauen können, ihm sein eigenes Leben anvertrauen, wenn es so viele schwarze Ecken und Geheimnisse gab? Revy starrte auf ihre Brust, die silberne Kette mit dem Tribalanhänger glitzerte schwach im fahlen Mondlicht, und wünschte sich mehr denn je, Tarjan würde hier an ihrer Seite sein. Er war ihr Halt im Rudel geworden, ohne das Revy sich bewusst dafür entschieden hatte. Der Späher war ehrlich zu ihr gewesen und die Rebellin wünschte sich, dass man es hier in diesem Rudel untereinander auch endlich sein konnte, ohne für seine Vergangenheit oder Fehler die darin lagen, bestraft zu werden, ohne, dass man vielleicht falsch getroffene Entscheidungen verteidigen musste… 

Kirinu entfernte sich von dem toten Wolf. Er trat in die Nähe von Agro und musterte die anderen aufmerksam, einen nach dem anderen. "Die Auserwählten…" flüsterte er eindringlich. "Wenn ihr das also seid…müsst ihr innerlich einheitlicher werden. Ihr wisst so wenig übereinander…das hätte ich nicht gedacht." Er verstummte. War wortlos. Sein Glauben schwankte, als er sie dort sah. In den einen Augen glomm Misstrauen auf, andere blickten verunsichert. "Vielleicht ist das ja eine Prüfung für die Auserwählten, die ihr überwinden müsst. Eine von vielen, denke ich…" Kir setze sich. Seine eigene Unsicherheit, sein Zweifeln waren ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. In diesem Moment sehnte sich der Wolf verzweifelt nach seinem Mentor, seiner Familie, vertrauten Gerüchen, Wölfen, die er kannte und die ihm vertraut waren. Was tat er hier? Wieso war er bei diesen Wölfen? Was sollte er, ein gewöhnlicher Wolf, schon tun…

Nazir sah noch weiterhin in dir Richtung von Agro, auch wenn es nun Fullmoonstar war der sich zu Wort meldete. Mistrauen lag in der Stimme des Rüdens, was anderes erwartete Nazir nicht. Ein Wolf der selbst mit Misstrauen anderen gegenüber stand sollte auch das Misstrauen der aneren verstehen. „Nichts, Fullmoonstar, nichts außer mein Wort – mehr kann ich euch nicht geben.“ Er sah zu ihm kurz hinüber. Sein blick schien Trostlos. „Ebenso werde und kann ich mit keinen Beweis dienen, wäre ich an deiner stelle würd ich mir selbst nicht einmal trauen.“ Gab er ehrlich zu und Atmete Fest durch. Das Kreuzverhör möge beginnen. Doch der Rüde würde ihm Stand halten, hatte er es nicht schon längst in der Wüste vor gehabt? Doch dort war Tarjan mit der Blume ihn in die Quere gekommen. Nun waren es wieder Whykos Worte die an sein Ohr drangen. Eine Frage, die viel mehr hinter sich hatte. „Eine Wahl....“ wiederholte er leise, nachdenklich und sah nun zu Whyko. „Hat jemand eine Wahl dem vorgespielt wird das er nur dafür geboren wurde und dort hin gehörte eine Wahl? … Ich wachte als Jungwolf bei den Menschen auf, mit nur einen Bustaben und einer Nummer als Name, meine Erinnerungen und somit meine Vergangenheit – mein Ich- waren damals verschwunden. Ich glaubte das was ich Tat diente einen Größeren zweck- so Ironisch es war – ich Glaubte damals was ich Tat sei der richtige Weg... . Ohne Erinnerungen und ohne Vernunft ist man leicht Manipulierbar...“ Sprach er mit der Schweren Stimme weiter, gegen ende wurde sie sogar ein stück zornig, ein Zorn der dem Gedanken der Manipulattion galt. Doch nun, nun wandte sich sein blick in Verwunderung als Karo sich neben ihn stellte, er hatte nicht erwartet das es überhaupt jemanden geben würde der in ihn immer noch einen freund sah. Nun sah er jedoch den jungen Krieger neben sich, den er einst gemieden hat. oO(er hat Mut... aber er ist so Naiv wie ich einst... er kennt mich nicht einmal wirklich ….) Ging es durch seinen Kopf als er den Jungwolf zu hörte. „Richtig...“ erwiederte er mit einen Kopfnicken als er zu Karo herrab blickte. „Ich danke dir.“ Fügte er nun mit einen sanften lächeln hinzu, ein lächeln was man zum ersten mal sah. Doch auch Karo war der erste seit langem der ihn wirklich beistand. „Doch sie haben ein Recht darauf zu erfahren was einst ein teil von mir war... Denn“ Nun sah er durch die Runde. „Wie du schon sagtest wir sind ein Rudel – dazu gehört vertrauen und zu Vertrauen gehört das man weiß wer sein gegenüber ist – dazu gehört auch die Vergangenheit. Ich sehe nicht gerne zu ihr zurück – doch sie ist ein Teil von mir und dies zu verleugnen wäre ein Verrat, ein Verrat an alle – denn dann würde ich so tun als hätte ich nie gemordet.“ Nazirs Blick wurde enger. Noch einmal sah er zu den Jungwolf welcher ihn zu Verteidigen versuchte, dies hatte in seinen Augen Anerkennung verdient. „Wenn wir uns auf diese Mission Konzentrieren wollen...“ Fing der Ex- Soldat nun wieder an. „Brauchen wir mehr als einen Mitläufer an der Seite. Wir müssen mehr über den eweiligen anderen Wissen – sicher im Moment eine Ironie das ich das Sage.“ Wenn das auch nicht das erste mal war... „Aber gerade wenn wir die anderen befreien wollen- müssen wir wissen wo die Stärken im Rudel liegen, denn mit einfach hingehen ist es nicht getan. Wir müssen wissen wo der ein oder andere am besten Agieren kann und wo wer am Nützlichsten ist sonst- wird keiner von euch die anderen Lebend erreichen – so bitter es klingt.“ Sprach er mit ernster Stimme nun weiter, sicher das Mistrauen ruhte noch auf ihm – doch er sprach nur die Wahrheit. „Wir dürfen nicht so weiter machen wie bisher, sonst bringt auch das gemeinsame nicht viel – denn sonst kann man auch gleich alleine los Ziehen. So wie ihr meine Geschichte noch nicht kanntet so kennen wir uns alle nicht Komplett... wir haben einige Verloren – auf den Weg bis hier her, gerade weil wir NIE vorbereitet waren, gerade weil wir nichts voneinander wussten und wissen.“ sein Blick wich dabei auf Alvaro und danach auch Kirinu.

Fullmoonstar sah den Jungwolf an, als sich dieser so schützend vor Nazir stellte. Karo schien überzeugt zu sein, auch wenn er selbst keinen weiteren Beweis zu kennen schien vertraute er Nazir. oO(So sollte es in einem Rudel sein…aber ich für meinen Teil kann ihm so noch nicht trauen…tut mir Leid Karo) "Das stimmt schon….niemand redet gern über seine Fehler…vor allem nicht, wenn es Fehler dieser Größenordnung sind….aber wie schon gesagt haben wir nichts weiter als sein Wort als Beweis….Ja, er hat mit uns gekämpft…aber gegen die Hunde…was wenn das ein Auftrag der Menschen war? Die Menschen haben immerhin einen Teil der Rudels entführt." Er sah zu Whyko und wollte zu ihm gehen, unterdrückte es aber. "Ich möchte auch, dass Nazir die Wahrheit sagt und ich möchte auch glauben, dass seine Zeiten bei den Menschen vorbei sind…aber ich kann ihn nicht einschätzen, ich kenne ihn bei weitem nicht lang und auch nicht gut genug. Und wie es scheint bin ich da nicht der einzige, wie die Enthüllung seiner Vergangenheit ja nur allzu deutlich zeigt." Er schloss kurz die Augen. Es schmerzte ihn diese Spannungen im Rudel zu wissen aber es war von größter Wichtigkeit für sie alle, dass die Nazirfrage geklärt wurde. Langsam öffnete er die Augen wieder und sah Agro an, der gerade in typische Manier und scheinbar wieder ganz er selbst, gesprochen hatte. Er sah Agro an und wusste nicht recht, ob er seine Worte in reinem Sarkasmus gemeint hatte oder ob sie wirklich seine Meinung widerspiegelten. "Du hast schon Recht….wir können es nicht sicher wissen, da wir wie ja schon gesagt nichts als Beweis haben und wahrscheinlich auch nie bekommen werden…aber eine Unsicherheit bleibt dadurch dennoch…aber auf der anderen Seite, wenn Nazir noch den Menschen die Treue halten würde, hätte er es doch sicher komplett abgestritten…und uns nichts davon gesagt." Er sah nachdenklich zu Nazir und versuchte ihn einzuschätzen und abzurufen, was er über den Rüden wusste. "Ich glaube du hast Recht Agro…es bringt uns nicht weiter…" Auch Nazirs weiteren Erklärungen hörte er aufmerksam zu. Auch er hatte Recht mit dem was er sagte. Sie hatten Recht…wenn sie nicht zusammenhalten würden, dann würden sie ihre Mission, wie Agro es nannte nicht bestehen können. Wenn sie wirklich die Auserwählten waren, dann mussten sie das zusammen sein und sich auch nicht entzweien. Und dennoch blieb eine gewisse Unsicherheit. Immerhin ging es hier indirekt um die Menschen…und da konnte man nie vorsichtig genug sein… 

Whyko s Aufmerksamkeit wurde nicht von Nazir abgeleitet. Natürlich bekam er das drum herum alles irgendwie mit, doch ihn interessierte die Antwort des Kämpfers wirklich... und er lauschte begierig den Worten des Wolfes... nahm sie in sich auf und wog sie in seinem Kopf ab... instinktiv forschte er in Nazirs Worten - in seinem Blick nach einer Lüge... doch da war nichts... nur die Wahrheit. Whyko nickte nur kurz ... die sache war für ihn vorerst gegessen... er blickte kurz zu Agro, dann zu Karo ... beide hatten recht... "Wir müssen Jaro und die anderen finden..." stimmte er den anderen zu und blickte noch mal auf scrumper..... es tat ihm alles so leid... "Bis zum nächsten Leben, Scrumper" murmelte er nur und blickte zu moony ... mit einem sanften Lächeln versuchte er dem grauen etwas zuversicht zu geben ... würde nazir versuchen eine dummheit zu begehen ... wenn man es realistisch sah, konnte er alleine nichts gegen die anderen ausrichten... und als whyko in die ferne sah und versuchte heraus zufinden, was noch kommen würde, spürte er noch immer die schlucht, die nazirs offenbarung zwischen ihnen aufgerissen hatte ... es lag an ihm, diese zu überqueren auch wenn es nicht schaden konnte, einen schritt auf ihn zuzugehen...

Misae sah zu Karo welcher sich nun neben Nazir stellte um ihn bei zu stehen. Das Kreuzfeuer auf den grauen Rüden schien damit auf zu hören. Dennoch begutachtete die Fähe den Rüden genau. Stimmte es wirklich was er sagte? Sie wollte ihm wirklich glauben... doch konnte man seine Vergangenheit so einfach ruhen lassen? Sie wusste das sie es nicht konnte, konnte es dann also ein anderer. Doch die anderen hatten schon recht, es brachte nichts nun weiter zu fragen, denn ob Nazir die Wahrheit sprach oder nicht – das wusste niemand. Doch ein weiterer Punkt wurde an gesprochen, einen den Nazir selbst offen legte. „Wie meinst du das das wir sonst nicht überleben? Was glaubt du erwartet uns dort wo die anderen sind?“ Fragte sie nun, Nazir hatte offen gemeint soe müssten wissen was der andere Kann um zu überleben- konnte es also noch gefährlicher werden als es bisher schon war? Die Fähe lies sich wieder zu Boden nieder um ihren Lauf zu schonen. Fragend sah sie dabei den Rüden an. 

Alvaro hörte mit leicht schief gelegtem Kopf Karo zu der Nazir verteidigte. Das dieser nicht auf die Schnauze gefallen war stellte er schon früher unter beweiß, doch wenn das was Lor und Tarjan über den Fortbestand der Wölfe und ihre Bestimmung sagte stimmte, dann war es das Schicksal jedes einzelnen von ihnen hier zu sein. Auch Nazir und diese Vergangenheit die er hinter sich gelassen hatte, wie er sagte. Der Forsche Jungwolf hatte wohl damit zum teil recht, ein halbstarker der die Gedankengänge der älteren aufrüttelte. Er hörte mit einem Ohr dem zu was Agro in seiner bereits bekannten Art von sich gab, zusammen weiter ziehen oder sich trennen? Er atmete tief durch, bei all dem was sich abgespielt hatte kam für den massiven Rüden ein trennen kaum noch in Frage. Wohin sollte er auch gehen und was würde mit Lor und den anderen Geschehen? Er hörte dem was Fullmoonstar und Whyko sagten zu und als Nazir Speziell zu ihm und Kirinu blickte nickte Alvaro entschlossen "Ich bin auf jeden Fall dabei!"

Karo sah zu Nazir, der ihm das aller erste mal ein Lächeln schenkte, was die Rute des Jungwolfes leicht wedeln lies, seine und die Worte von Argo bestätigten ihn in seinem Denken und er setzte sich ruhig auf seine bier Buchstaben, um Nazir und den Anderen zu zuhören. Natürlich sollte sie alle über sich bescheid wissen. Aber Karo musste zugeben, das er kaum etwas über jemanden wusste. Sein Blick wanderte durch die Reihen an Wölfe. Vielleicht war ihm das auch egal, solange das hier und jetzt stimmte? Der Jungwolf war einer von denen, die nicht gerne über die Vergangenheit nachdachte. Was sollte er jetzt sagen? Hatte seine Vergangenheit überhaupt bedeutung? "Wir hatten nie wirklich die Zeit... uns genau kennen zu lernen. Und bis jetzt wollte wohl keiner über sich un' seine Vergangenheit freiwillig reden. was tun wir jetzt?"

Tarjan drehte verwundert den Kopf zur Seite und dann zur andren. Diese witterung war seltsam, schein zu verschwinden, auch Position und richtung der Nase zu ändern verhinderte die nicht. Zuerst glaubte er die Spuhr verlohren zu haben. Flach am Boden robte der graue Rüde unter einem Bündel Dornenranken hindurch. Doch einzig Kiara's witterung blieb konstant. Ein paar Luftwurzeln erkletternd fand er die weisse Fähe. Immernoch etwas ungläubig blib kein Zeit zu Zögern ein Fremder stürzte sich auf sie "Hey" kläfte Tarjan kräftig hinüber. Mit einem grossen sprung setzte er los doch war er zu weit um direkt dazwischen zu gehen. Ein wenig froh war er darüber schon, vieleicht lies sich der Kampf noch vermeiden. Wenn nun ein wieter gegner hinzukahm 

Kiara gab einen Schreckenslaut von sich, als ein Angriff des Rüdens nun näher war als je zuvor. Kiara drückte den Körper noch weiter in Richtung Boden, eine Fluchtmöglichkeit sah sie nicht. Sie kniff die Augen zu, als der Rüde sich auf sie zu bewegen wollte, ihr Herz raste so schnell, dass ihr das Atmen schwer fiel. Panik, einfach nur die reine Panik packte sie und ergriff von ihr Besitz. Aber nichtmal Wegrennen, geschweige denn Wehren waren Alternativen, über die es sich lohnte nachzudenken. Doch genau in diesem Moment – noch nie war sie so froh gewesen, die Stimme des Rüdens zu hören – hörte sie Tarjans Ausruf und sah ihn kurz darauf auch schon aus der Dunkelheit springen. Eine Sekunde lang gönnte sie sich.. ein Aufatmen, auch wenn aufgrund der Wut in den Augen des Rüdens und der Entfernung zu Tarjan die Panik blieb.

WZ SL: [Wald: Agro schnaufte leise aus – bitte, dann hörte man halt nicht auf ihn. Selbst Einauge, dem er eigentlich damit zugespielt hatte schien nicht seiner Meinung und diese mehr oder weniger zu ignorieren. Aber das war er von diesem Pack ja schon gewohnt: Entweder man widersprach ihm offen, ohne scheinbar auch nur halb kapiert zu haben, was er sagte oder man ignorierte ihn...IHN...den Prinzen der Wüste. Kurz fragte er sich noch einmal warum er sich das überhaupt antat, doch so richtig mochte ihm das garnicht mehr einleuchten. Natürlich war es NICHT sein Problem, dass die anderen bescheuert waren! Die Auserwählten...eine tolle Truppe...wirklich. „Dann haltet mal schön euren Kennlernkreis ab....“ sagte er ohne sich die Mühe zu machen laut zu reden- die Hälfte der Anwesenden würde ihn ohnehin überhören. Ja, Agro war beleidigt. Auserwählte hin oder her: ER war ein Prinz! Aber was das hieß überstieg scheinbar den Horizont der Versammelten. Agro stand auf und schüttelte sich, ehe er genauso lange Leichtfüßigkeit zur Schau stellen konnte, bis er das Unterholz erreichte und unbeholfen begann in es hinein zu krabbeln. 

Kiara, Tarjan: In der Bewegung inne haltend huschte der Blick des Rüden zu dem Späher hinüber ehe er wieder zu Kiara vor ihm flog „Wie viele?!“ knurrte er sie laut genug an, dass auch Tarjan es hörte, zu dme er nun wieder den Blick hob, so als spräche er zu diesem „Wie viele seid ihr?! Verschwindet aus diesem Wald!“ „Verschwindet...verschwindet....“ die Bäume schienen diesen Wort rings um Tarjan und Kiara zu wiederholen wie einen leisen Singsang. „Wenn ihr es drauf anlegt erwartet euch ein Kampf auf leben und Tod!“ fuhr der Rüde wild mit den Augen rollen fort „Noch einmal funktioniert euer Spiel hier nicht!“]

Revy hörte zu als Nazir erzählte und auch als Karo Nazir zeigte, dass er ihm noch vertraute, da lächelte Revy leicht. Es tat gut zu sehen, dass das Rudel doch nicht ganz so zerrüttet war wie sie gedacht hatte, und das tat gut, gab Kraft und Mut für das weitere Zusammenleben im Rudel. Es gab Wölfe hier die einander vertrauten. Die Fähe sah auf als Agro sprach. Trennen… Die Fähe dachte über diese Möglichkeit nach, doch sie glaubte nicht, dass das wirklich eine Option war. Sie waren die "Auserwählten" auch wenn Revy dieses Wort nicht mochte, so war es doch so. Nein, sie mussten zusammenwachsen als Rudel. Sie erhob sich und schritt vorsichtig zu Kir und Why hinüber, weg aus dem Abseits und wieder zurück ins Rudel. Nacheinander sah sie alle Wölfe an. Karo hatte Recht, Vergangenheit war Vergangenheit, jetzt mussten sich alle aufs Hier und Jetzt konzentrieren. Nazir war also wirklich mit den Menschen zusammen gewesen… konnte man das nicht irgendwie für sich nutzen? Vielleicht konnte Nazir mit seinem Wissen um die Menschen helfen? Irgendwie musste man Nazir´s Erfahrungen doch nutzen können… Erschrocken blickte Revy auf, als Agro sich erneut zu Wort meldete und dann Anstalten machte, die Lichtung zu verlassen. "Wo willst du denn hin? Wir müssen jetzt zusammenbleiben!" rief Revy ihm nach und folgte ihm ein paar Schritte. 

Kirinu fand die Idee des Kennenlernens an sich vernünftig. Aber- hier und jetzt? Einerseits war hier ein Wolf verstorben und es erschien ihm…nun, unangemessen. Und da waren doch die Freunde der Wölfe, die in Gefahr war. Andererseits hatte der Wolf Recht- es nützte nichts, blind in ihr Verderben zu rennen, ohne ihre Fähigkeiten zu kennen. Das war nicht nur unlogisch, sondern regelrecht lebensgefährlich, gerade im Reich der Menschen. "Mich wundert ein wenig, dass ihr eure Fähigkeiten nicht kennt…aber du hast Recht, dieser Zustand darf nicht anhalten." Kir schüttelte sich. "Aber hier bleiben sollten wir vielleicht auch nicht…das erscheint mir gefährlich. Wir müssen das Problem allerdings lösen, bevor wir die Menschen erreichen, zu unserer aller Sicherheit." Kirinu war so verwundert, dass sich diese Diskussion überhaupt stellte, denn einige von ihnen wanderten doch bereits eine Weile miteinander, oder nicht? Doch, eindeutig- Langweilig würde ihm in nächster Zeit nicht werden.

Nazir es schien ihn – für einen Moment so als würden sie sich nun zufrieden geben. Diese Tatsache verwunderte ihn jedoch – er selbst, nein er würde so schnell keine Ruhe geben. Doch auch wenn nun keine Worte mehr flogen so spürte er doch wie das Misstrauen brodelte. Er spürte die Blicke auf seinen Fell und er spürte wie verunsichert das Rudel nun war. Sein Blick wanderte nun Misae hinüber die ihn nun Fragte. Sie wollte wissen was er glaubte was sie erwartete. Für einen Moment fragte er sich wie weit er aushohlen sollte, was er verschweigen sollte und was nicht – sollte er ihre Hoffnungen zerstören? Doch die Hoffnung schien sie im Moment an zu Treiben. „Menschen, deren Haut für unsere Zähne nicht so leicht erreichbar ist, Waffen die einen Treffen können noch ehe man sie sieht.“ Er Blickte zu seiner Brust... eine Erinnerung die er begrüßte – sonst wäre er noch heute unter ihrer Macht... „Und andere, die wie ich einst, für die Menschen Kämpfen – Ausgebildete Krieger...“ Sein Blick wanderte zu Alvaro welcher meinte er wäre dabei. „Doch ehe man sich dieser Gefahr stellt muss man sie erst finden.“ Gab er nun zu bedenken. Nun kam erneut eine schlaue Frage von Karo. „Du bist schlau junger Krieger.“ Das Lob kam warm aus seinen Maul. „Doch man muss nicht alles wissen, und wir können reden während wir laufen. Es ist jedoch Sinnlos bei unseren freunden als Rettungstrup auf zu Maschieren ohne Plan – denn dann könnten wir uns gleich alle von der Nächsten Klippe stürzen – es wäre genauso Effektiv.“ Der Rüde Atmete tief durch. „Und einen Plan kann man nur erstellen wenn man weiß was der andere drauf hat – was die stärken von wem sind, wenn man einen in die Falsche position setzt kann das schon das Ende für alle bedeuten“ Sprach der Tacktiker aus ihm heraus- ja ohne Taktick ohne einen Plan würden sie selbst mit Glück nicht weit kommen. Er sah nun zu Agro welcher los Maschierte, ohne Plan einfach in den Wald hinein – wie überlegt. „Folgen wir ihn mal“ Meinte der graue nun und setzte sich ebenso in Bewegung, denn wie er schon gesagt hatte. Dazu brauchten sie nicht stehen bleiben. Jedoch blieb Nazir noch einmal bei den Toten Wolf stehen. Er sah auf ihn hernieder – schweigend. oO(Wenn Since jetzt bei dir ist... könnt ihr euch vielleicht ausprechen...) bei diesem Gedanken legte der Rüde die Ohren nach hinten. Kurz zuckten seine Lefzen ehe er weiter lief. Ein Gedanke ergriff ihn – würde er wie dieser Wolf enden? Zerbrochen an einer Sinnlosen Hoffnung nach Frieden? Auf kirinus Satz nickte er nur ehe er sich anschickte den blauen Rüden ins Unterhols zu folgen- wieder hinein in das gestrüpp was den Weg erschwerte.

Fullmoonstar versuchte sich einzureden, dass Nazir, hätte er ihnen schaden wollen schon mehr als eine Gelegenheit gehabt hätten. Als sie in der Wüstenhöhle geschlafen hatten zum Beispiel. Aber egal wie sehr er sich auch anstrengte, eine nicht zu vergessende Unsicherheit blieb durch Nazirs Geständnis erhalten. Wenn er den Gedanken nach gab liefen sie auf Dinge hinaus, wie das Nazir sie zu den Menschen führen sollte und er dafür nur den rechten Moment abwartete. Aber Agro und auch Karo hatten irgendwie Recht. Nein nicht nur irgendwie. Sie hatten schon Recht. Sie würden die Frage nicht klären können. Zumindest nicht hier…und auch nicht jetzt. Sie mussten Nazir vorerst vertrauen, wenn sie weiterkommen, die anderen befreien und dann tun was die Auserwählten tun mussten. Sie würden sowohl um das Eine als auch um das Andere erreichen zu können zusammenhalten müssen….wenn sie überhaupt eine Chance haben wollten. Er seufzte und sah dann den warmen Blick von Whyko und ging nun zu ihm. "Ein ganz schönes Chaos….hm?" die Trauer in der Stimme war nach wie vor ein wenig aber hörbar präsent. Auf Karos Frage hin sah er den Jungwolf nachdenklich an. "Naja….wenn man es genau nimmt, dann haben wir jetzt auch nicht mehr Zeit als wir sonst hatten. Wir sind ja nur hier, weil wir nach den anderen, als dem schwarzen Fels suchen. Und ich zumindest denke, dass wir nicht zu lange zögern sollten…wer weiß, was die Menschen mit den anderen machen. Ausserdem weis ich nicht, ob es bei mir sehr viel zu erzählen gäbe…zumindest, was hier von Bedeutung sein könnte". Damit sah er wieder zu Whyko und richtete das Wort an ihn. "Oder was meinst du?" Als sich nun Agro daran machte in Richtung Unterholz davon zu ziehen, sah er Whyko viel sagend an. "Ich glaube Agro hat sich schon für´s weitergehen entschieden." Mit ein paar Sprüngen setze er dem Wüstenwolf nach "Warte mal Agro. Willst du allein weitergehen? Wir sollten uns nicht trennen." oO(Wir sollten wirklich nicht hier unsere Zeit vergeuden…wer weiß, was den anderen gerade widerfährt….) "Kommst du Whyko?" Er sah zurück zu seinem Freund und ließ den Blick auch noch einmal über den leblosen Körper von Scrumper schweifen, bevor er wieder nach vorn sah… 

Whyko blieb immer noch auf ort und stelle stehen ... wollte sich nicht recht bewegen. Es war eine seltsame Situation gewesen ... immernoch - doch was sollte man tun? War sowas nicht auch irgendwo ein erster schritt zu einem engeren Kreis? War das wissen über den anderen nicht etwas, was das vertrauen stärkte, auch wenn es im ersten moment für ... soetwas sorgte?! Whyko dachte einfach zu viel nach ... es wurde einfach auch nicht besser... verluste wo man nur hin sah... dann sprach ihn moony plötzlich an und whyko schreckte aus seinen gedanken hoch - "was? ja..ja genau" murmelte er ohne wirklich mitbekommen zu haben, worum es ging. Dann ging moony auch schon weiter und whyko folgte ihm beinahe automatisch... "hey nihct so schnell..." sprach er und fand fast eine gewisse normalität wieder... laufen... dann sah er seinen freund von hinten an und murmelte ein leises "wird es je irgendwann besser werden, moony?"

Misae legte die Ohren bei den Worten von Nazir an. Das hörte sich wirklich nicht besonders gut an. Er hatte wohl recht als er meinte sie müssten wissen was die anderen konnten. Agro setzte sich auch wieder in Bewegung und Nazir folgte ihn mit den Worten das man es auch während des laufens besprechen könne. Mit gemischten Gefühlen blickte sie in den Wald. Dieser Ort behagte ihr keines Wegs. Dieser Wald hatte was feindliches an sich, er war nicht so einladend wie andere Wälder. Langsam setzte nun auch sie sich in Bewegung und Folgte den anderen. Dennoch zögerte sie als sie vor sich Wurzel und Sträucher wieder sah. Noch immer hingen die mitbringsel des Waldes an ihrem Fell, dort drinnen sich zu bewegen viel zu mindestens ihr mit ihren dichten und langen Fell schwer. „Ich kann gut mit Heilpflanzen umgehen.“ Warf sie einfach um sich. „Und ich wäre dafür wenn wir einen Weg aus diesen Horrorwald finden. „Fügte sie noch etwas missmutig hinzu.

Alvaro hörte Nazir zu und nickte, er wollte sein möglichstes tun um mit den anderen eine Team zu bilden und seine Fähigkeiten an der Richtigen Position für die Gruppe einzusetzen. Das mußten sie auch wie es schon Gesagt wurde das ganze unterfangen war nicht leicht, darüber mußte sich jeder im klaren sein. Sie wußten alle zu was die Zweibeiner fähig waren. Der dreifarbige war sich auch bei einem sicher er wollte schnell weg von diesem Ort, ein kurzer blick galt noch einmal dem alten Wolf den sie hier so zurück lassen mußten. Doch war es Scrumper nicht anderst vergönnt und sie mußten weiter der Weg führte sie in Richtung der Menschen die ihre Freunde gefangen hielten und deren handeln sie so sehr verachteten. Er folgte den anderen Wölfen die es Agro gleicht taten erneut ins Unterholz und bahnte sich seinen Weg durch die Zweige. 

Kiara versuchte abermals sich irgendwie so klein wie nur irgendwie möglich zu machen. Es dauerte eine ganze Weile bis sie die Sprache wiederfand. „Wir... sind ein paar mehr als zehn und..wenn ihr mich und meinen Freund gehen lasst, dann werde wir die anderen aufsuchen und euer Gebiet sofort verlassen... wir wollen keinen Kampf!“ Dass die Worte widerhallten, tat ihrem Gemüt nicht gerade gut und so suchte sie verzweifelt Tarjans Blick. Sie hoffte inständig, dass sie den Rest der Truppe schnell finden und vor allem.. sehr schnell überzeugen würden. Auch wenn hier eine blöde Verwechslung vorlag.... Hauptsache einem Kampf war aus dem Weg gegangen. Schließlich wandte sie sich wieder an den Rüden. „Bitte, wir wollen nichts böses... lasst uns gehen und wir verschwinden … lassen euch in Ruhe...“ Erst jetzt kreisten in ihrem Kopf wieder diverse Fragen, wie zum Beispiel, was denn dem Rudel hier widerfahren war. oO(Irgendetwas.... muss hier vor sich gegangen sein.. nur was? Und es muss sehr.. einprägsam gewesen sein, wenn man so empfangen wird... ich meine.. Misstrauen gegenüber Fremden schön und gut aber...... ) Einen Moment lang brannten ihr genau jene Fragen so sehr auf der Zunge, dass sie sie beinahe laut gestellt hätte, ohne jedoch große Hoffnung auf Antworten zu haben. Nun konnte sie also nur noch auf Tarjan hoffen – und auf den fremden Rüden selbst....

Tarjan war durchaus erleichtert das es nun doch nicht direkt zu einem kampf kam wie es zuerst aussah. Besonnen schritt er auf die kleiner Fähe zu ohne jedoch den Rüden aus den Augen zu lassen. Auch hielt er abstand zu diesem und wollte doch die Fähe erreichen. „wir haben keine bösen Absichten” versicherte Tarjan in betont ruhigen Tonfall. Kopf und Rute halb erhoben, die Ohrenseitlich orientiert, strahlte die Körperhaltung selbstsicherheit aus ohen Agressiv zu wirken. Obwohl der seltsame wiederhall doch iritierend war versuchte der Rüde das beiseite zu schieben. Verwunderlich war das ganze schon hier wieder wölfe zu finden. Beherbergte dieser ort hier sowas wie Geister? oder ander Magie, wundern würde es ihn nicht. Waren sie doch schon mehrer seltsamer dinge begegnet „was für ein spiel meinst du, wir sind das erste mal hier” 


 

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